Lehrlingslager 19. - 23. Juli 2010 in Klosters
Am Montag wurde die Reise in zwei Gruppen angetreten. Diejenigen, welche keine SBB GA`s hatten, mussten mit einem gemieteten Kleinbus des EHC Bülachs die Reise antreten. Alle Anderen fuhren mit dem Zug nach Klosters.
Dieses Jahr wurden wir zum ersten Mal von den Lernenden und deren Betreuerin der Firma Vetropack begleitet, die wir vorher in einem Kickoff-Meeting kennen lernen konnten.
Als jeder wusste in welches Zimmer er eingeteilt wurde, bezogen wir diese im Hotel Selfranga. Danach wurde uns das erste Mittagessen serviert, damit wir gestärkt die Arbeit am Nachmittag in Angriff nehmen konnten.
Bei wunderschönem Wetter wurden wir freundlich von Dani im Werkhof begrüsst. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt, damit wir die vielen offenen Unterhaltsarbeiten der Gemeinde an diversen Standorten verrichteten konnten.
Nach Abschluss des ersten Arbeitstages, trafen wir uns alle (fast alle) im Freibad Klosters, welches wir kostenlos benutzen durften. Nach einer Abkühlung im Wasser, versuchten sich Einige beim Beachvolleyball. Wenn man beachen mit dem Mund spielen könnte, dann wären wir sicher Weltmeister...
Nach dem Nachtessen wurde der Abend individuell gestaltet. Einige spielten Tischtennis, Andere unterhielten sich und Oliviér versuchte die Beziehung zwischen der Landert Motoren und der Vetropack zu vertiefen.
Zum Schrecken einiger Lernenden, wurden wir wirklich (so wie angekündigt) um 06.00Uhr früh geweckt. Das Frühaufstehen war nicht jedermanns Sache! Nachdem jeder seinen Mittagslunch bereit hatte, fuhren wir wieder zum Werkhof um den zweiten Arbeitstag anzupacken.
Eine Gruppe hatte den Auftrag einen Wanderweg zu einem Bikeweg auszubauen. Andere mussten Schlamm- oder zugewachsene Wanderwege wieder begehbar machen (etc.). Die Arbeiten kamen gut voran, sodass wir einer grosszügigen Mittagspause geniessen konnten. Am Abend traf sich ein Teil der Gruppe wieder im Freibad und die Anderen erkundeten das Dorf. Heute hat sich herausgestellt, dass beachen wirklich nicht jedermanns Sache ist. Eine Gruppe junger Mädchen nahm unsere Weltmeister gnadenlos auseinander! Zum Schutz des Beach-Teams wird das Alter der Mädchen nicht erwähnt...
Nachdem alle Jungs ihre Körper gewaschen hatten (nur 2 Duschen für alle Jungs!) und das Nachtessen verspiessen war, fuhren einige Lernende noch ins Dorf, um seine Kräfte beim Fussballspielen zu messen. Trotz des harten Tages war der Einsatz sehr gross (Motto: verlieren verboten!).
Am Mittwoch stand der Grillabend mit den Gemeindearbeitern als Highlight auf dem Programm. Nach getaner Arbeit trafen wir uns etwas früher am Fluss Landquart an einem wunderschönen Grillplatz. Wir genossen die Gemeinsamkeit und konnten unsere Bäuche mit mehr als genügend Fleisch und Salaten füllen.
Der restliche Teil des Abends war wieder individuell gestalltet (Tischtennis, Fussball, Dorf oder Gesellschaftsspiele...).
Am Donnerstag waren alle froh, weil sie zum letzten Mal so früh aufstehen mussten. Die Strapazen der Woche war einigen Lernenden anzusehen...
Beim Werkhof wurden neue Arbeiten bezogen und eine Gruppe durfte hoch hinaus. Wir mussten den Wanderweg Richtung Flüelapass sanieren. Dabei konnten wir die Bergluft und ein wunderschönes Panorama geniessen.
Zum Abschluss der Woche fuhren wir alle zusammen am Abend in den Ausgang nach Davos. Zuerst spendierte uns die Firma Landert einen Coup im Cafe Schneider. Danach zogen wir weiter in die Ex-Bar um das Nachtleben von Davos zu geniessen (Details findest Du in unserer Fotogallerie!).
Nach einer durchzechten Nacht, konnten wir alle bis um 08.00Uhr ausschlafen. Was sicher alle sehr schätzten! Danach starteten wir mit den Aufräumarbeiten. Nach dem Mittagessen war es auch schon wieder soweit. Wir fuhren alle müde und mit diversen Eindrücken der Woche nach Hause in die Sommerferien...
Rückblickend war es eine tolle Woche. Die Sonne schien jeden Tag bis zu unserem letzten Arbeitsag am Donnerstag. Erst am Freitag schlug das Wetter um und es fing an zu regnen, was aber niemanden mehr störte.
Beeindruckend war auch zu sehen, welche anstrengende Arbeiten die Gemeindearbeiter bewältigen müssen. Und das bei jedem Wind und Wetter! Trotz dieser kräfteraubenden Arbeiten sind die Leute sehr aufgestellt und zufrieden. Sie geniessen jeden Tag in der wunderschönen Natur von Klosters und sind dankbar darüber...
Zum Schluss möchten wir uns bei der Gemeinde Klosters und Remo (Besitzer Hotel Selfranga) für die tolle Woche bedanken. Klosters wird uns immer in guter Erinnerung bleiben...
(Text wurde mitgestaltet von Fabian Caneve, KV-Lernender im 3. Lehrjahr)
