Lehrlingslager 13. – 17. Juli 2009 in Klosters
Jetzt war es endlich so weit: Um 7:45 Uhr trafen wir uns frisch und munter in Bülach am Bahnhof. Als dann die letzten in Zürich einstiegen, wurde anschliessend im Zug für unser Wohl gesorgt und unser Magen konnte sich auf ein feines Gipfeli freuen. Mmmh! Einige hatten zwar noch etwas Schlaf in den Augen, doch diese konnten noch im Zug ein kleines Nickerchen machen, denn umsteigen mussten wir erst in Landquart. Dort nahmen wir den Zug nach Klosters. Am Bahnhof erwarteten uns bereits Frau Andrist und Herr Urscheler und mit Ihnen ein kleiner Bus. Wir fuhren dann zu unserem Lagerhaus, wo wir nun für 5 Tage untergebracht sein würden.
Als erstes wurden uns die Zimmer zugeteilt. Nun konnten wir unser Gepäck auspacken und die Betten beziehen. Schon bald gab es das Mittagessen. Um 13.30 Uhr mussten wir schliesslich beim Werkhof sein, wo uns die Gemeindearbeiter von Klosters empfingen. Nach der herzlichen Begrüssung teilten wir uns in 3 Gruppen auf. Eine Gruppe stieg auf einen Berg und baute dort Wanderwege, eine andere Gruppe war im Tal und fing an, einen etwa 3 km langen Weg von Unrat und herumliegenden
Steinen zu säubern und die letzte Gruppe war mit räumen von Wanderwegen (Büsche zurückschneiden etc.) beschäftigt. Nach dem anstrengenden Tag gingen wir zum Lagerhaus zurück und assen das Abendessen. Um 20.00 Uhr sassen wir alle zusammen in der Gartenwirtschaft unseres Lagerhauses und stiessen miteinander an. Für eine gute und lustige Stimmung sorgte vor allem Maurizio, der sich als grosser Witzerzähler herausstellte. Etwas später durften wir ins Dorf gehen, bevor wir ins Bett mussten.
Völlig verschlafen torkelten einige die Treppe runter und setzten sich an den Tisch, um das Morgenessen einzunehmen. 6:15 Uhr! Das war eindeutig zu früh! Um 7.00 Uhr mussten wir bereits im Werkhof sein, wo uns die Arbeit zugeteilt wurde. Praktisch alle Gruppen machten dort weiter, wo sie am Vortag aufgehört hatten. Das Mittagessen fand in den Gruppen statt. Die Sonne brannte auf unsere Köpfe runter und wir waren froh, wenn wir mal eine Pause machen konnten. Um 17.00 Uhr war der Arbeitstag zu ende. Danach standen verschiedene Aktivitäten zur Auswahl wie zum Beispiel in die Badi gehen, Ping Pong oder Karten
spielen etc. Am Mittwoch spielte das Wetter leider nicht so mit. Zumindest eine Gruppe musste trotzdem draussen arbeiten. Die anderen hatten das Glück, an einem trockenen Plätzchen untergekommen
zu sein. Gegen Mittag hörte es schliesslich auf zu regnen und die Gruppen, welche sich einen Unterschlupf im trockenen gesucht hatten, konnten sich wieder ihrer Arbeit widmen. Ping Pong Verrückte hatten für den Abend ein kleines Turnier organisiert, an dem sich auch Herr Kummer behauptete.
Am Donnerstag war das Wetter wieder besser. An diesem Tag konnten wir bereits etwas früher Feierabend machen.? Da heute ja bereits unser letzter Abend angebrochen war, grillierten wir gemeinsam mit den Gemeindearbeitern und hatten einen riesen Spass zusammen. Nach dem gemütlichen Beisammensein ging es später weiter nach Davos. In Davos wurde uns ein Coup spendiert. Anschliessend konnten wir frei über den Abend verfügen. Um 24.00 Uhr besammelten wir uns wieder, um zurück nach Klosters zu fahren.
Am Freitag durften wir ein wenig länger schlafen. Nachdem alle aufgestanden waren, mussten wir unsere Sachen packen und das Zimmer reinigen. Als bereits alle zur Heimreise bereit waren, gab es von der Gemeinde Klosters noch eine kleine Überraschung: jeder bekam ein blaues T-Shirt mit der gelben Aufschrift „Klosters“. Kaum waren die T-Shirts in den Koffern verstaut, kam bereits auch schon der Bus, der uns zum Bahnhof Klosters brachte. Via Landquart, Zürich ging es nach Hause.
Das Lehrlingslager hat grossen Spass gemacht und es war eine gute Gelegenheit, die anderen Lernenden auch einmal ausserhalb des Geschäfts kennen zu lernen.
